Gemeindefest rund um den eingerüsteten Turm mit großer ResonanzKühles Wetter - aber herzlicher Empfang |
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(21.09.2008 GW) Banges Hoffen: Ist das Wetter beim Stadtfest schön, regnet es beim Gemeindefest von Joseph und Medardus.
Schlimmer hätte es eigentlich nicht kommen können, aber die Kontakte zum Petrus funktionieren noch. Die Gemeinde blickt auf
ein gelungenes Gemeindefest rund um den eingerüsteten Kirchturm zurück. Alles war anders. Der Platz, auf dem das Gemeindefest normalerweise stattfindet, war durch Zäune und Container blockiert. Die Turmsanierung ist immer noch nicht fertig. Ungünstige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gemeindefest. Doch Dank der flexiblen Planung durch die Organisatoren Roland Beck und Andreas Kutal hat jeder Stand seinen Platz gefunden. Und deshalb war eigentlich alles so wie die Jahre zuvor. Für Essen und Trinken war wieder gesorgt: 4 Spanferkel fanden nach 5 Stunden Braten ihre Münder, Pizzen in großen Mengen gingen über die Theke, Bratwürste, Schnitzel und Pommes Frites sowie Reibekuchen fanden in rauhen Mengen ihre Abnehmer. Samstag Abend spielte die Band "Holiday Sound Express" zum Tanz auf. Selten hat der Gemeindesaal so viele Tänzer auf der Tanzfläche gesehen. Die große Tombola mit Gewinnen wie einem Motor-Rasenmäher, einer Reise nach Hamburg und einem Navigationssystem lockte um 22.00 Uhr viele noch einmal in das Gemeindezentrum. Die Jugend ließ in den aufgestellten Koten Zeltplatzatmosphäre aufleben, wie sie sich bei den Zeltlagern der Pfadfinder einstellt. Am Sonntagvormittag zog der Flohmarkt wieder viele Menschen an. Die guten Stücke waren schon mittags vergriffen. Hunderte Bücher aller Coleur suchten ihren Abnehmer - erfolgreich. Was übrig blieb, konnte am Abend kostenlos mit nach Hause genommen werden, das ist Lesen zum Sozialtarif. Blumengestecke, der Stand des Guatemalakreises und die Spanferkelbraterei befanden sich an ungewohntem Ort auf dem Zugang zum Gemeindehaus, dennoch fanden viele den Weg dorthin. Im Gemeindesaal wurden derweil Kaffee getrunken und Kuchen verputzt. Die längste Schlange stand jedoch am Eingang zum Turmaufzug. D i e Attraktion, die vielleicht alle 30 Jahr einmal kommt, war der Besuch der obersten Arbeitsplattform auf dem Turmgerüst. Das ließen sich nur wenige entgehen, obwohl teilweise bis über eine Stunde angestanden werden musste. Am Samstagabend bis Mitternacht und Sonntag bis 18.00 Uhr erläuterten die beiden Fahrstuhlführer, die unter der Woche die 28 km Fugen des Turms verfugen, die Details der Renovierung. Der Blick auf die Stadt war wegen des guten Wetters überragend, bei Tag und bei Nacht. Und das Sparschwein,bei dem sich jeder Turmfahrer mit einer kleinen Spende bedanken konnte, erbrachte einen Erlös von 400 € für die Kosten der Turmsanierung. Als dann am Sonntag Abend die Zelte abgerissen wurden, waren sich alle Ausrichter einig: den Leuten hat's gefallen - und uns auch. Nächstes Jahr ist wieder Gemeindefest, dann aber um den frisch renovierten Turm. mehr Bilder |
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