Medardus
Eine Gemeinde der
Pfarrei St. Medardus

Ansicht
Katholische Kirchengemeinde St. Joseph und Medardus - Jockuschstraße 12 - 58511 Lüdenscheid - Tel. 02351 / 66400-0

Der Kirchturm steht immer noch im Mittelpunkt

Neujahrsempfang 2008

(20.01.2008 GW) Der Blick vom Kirchturm ist weiter geworden. Jetzt schaut man auf ganz Lüdenscheid. Bemerkbar war das beim Neujahrsempfang der Pfarrei St. Medardus, der zum ersten Mal in den Gemeinderäume von St. Joseph und Medardus stattfand. Auch wenn es für die Gläubigen nicht immer offensichtlich ist: es hat sich in letzten 15 Monaten seit dem Zusammenschluss der Lüdenscheider Gemeinden zur Pfarrei St. Medardus viel getan. In seinem Rückblick auf das abgelaufene Jahr stellte Dechant Johannes Broxterman fest: die Gremien arbeiten vorbehaltlos zusammen, und das sehr gut mit dem Blick auf die Pfarrei, ohne Lobbyarbeit für die Gemeinden. Unterstützung erhält die Gemeinde von Eva Müller, die als Gemeindereferentin in St. Petrus und Paulus angesiedelt sich für die Jugendarbeit engagiert. Ein neuer Pastor Arnold Nentwig hat seine Tätigkeit in der Gemeinde St. Paulus Brügge aufgenommen. Mit dem Blick auf das neue Jahr bedankte sich Broxtermann bei Ansgar Röhrbein, der 13 Jahren "positive Befreiungspastoral an Kindern " geleistet hat und das Haus St. Josef Mitte des Jahres verlässt. Auch in den Kindergärten sind Veränderungen sichtbar: 3 Gruppen werden geschlossen, andererseits wird der Kindergarten St. Joseph als Familienzentrum seinen Leistungsumfang erweitern.
Der Fokus des Pfarrgemeinderats wird auf der Erstellung eines Pastoralplans liegen, der die Handlungsfelder der Gemeinden innerhalb der neuen Pfarrei absteckt. So kann jede Gemeinde seine Talente einbringen. Schwerpunkte sind dort, "wo etwas stattfindet". Gemeindliche Defizite werden durch andere Gemeinden aufgefangen oder in die Hände der Pfarrei verlagert. So funktioniert die Pfarrei als Netzwerk, wie Markus Geisbauer, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats in seiner Ansprache erläuterte. Das geht aber nicht ohne die aktive Teilnahme aller Gemeindemitglieder, für die er ausdrücklich warb.
Als Klaus Goße, 2. Vorsitzender des Kirchenvorstands das Wort übernahm, stand der Kirchturm wieder im Mittelpunkt: für 500.000 € wird dieser in diesem Jahr saniert, die Arbeiten beginnen im April, ein Gerüst zum Schutz vor herabfallende Mauerteile wird allerdings sofort aufgebaut. Die Gemeinde muss einen Eigenanteil von 100.000 € aufbringen. Für Spenden wurde eigens ein Modell des Kirchturms gebaut mit einem Schlitz, durch den auch 500 € Scheine passen, wie Klaus Goße verschmitzt mitteilte.
Die Jugendräume in St. Petrus und Paulus wurden saniert, eine Brandschau hatte zu erheblichen Investitionen geführt.
Die schwerwiegenden Personalveränderungen sind "abgewickelt". Das hat zu persönlichen Einschnitten bei den Betroffenen geführt. Viele Tätigkeiten müssen nun in die Hände von Ehrenamtlichen gelegt werden. Für die Reinigung der öffentlichen Flächen insbesondere bei Schneefall wurde allerdings eine Firma beauftragt.

Nach einer Pause mit "handgemachter" Musik (Klavier und Klarinette) bedankte sich Brigitte Denger, Vorsitzende des Gemeinderates St. Joseph und Medardus bei allen, die die Gemeinde im letzten Jahr bei ihren Aktivitäten unterstützt haben. Das Gemeindefest steht und fällt mit dem persönlichen Engagement vieler, stellte sie beispielhaft fest. Die Gemeindewallfahrt, die 2007 ins Ruhrgebiet ging und in diesem Jahr wieder durchgeführt wird, ist ein Beispiel für gemeindliche Projekte, die durch die gesamte Pfarrei in Anspruch genommen werden können.

Nach einem Toast auf das neue Jahr gab es Bigosch, Kaffee und Kuchen fürs leibliche Wohl.

neujahr2008_1 Foto: Annemarie Langenfeld neujahr2008_2

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