Turm von St. Joseph und Medardus schmückt wieder ein Kreuz |
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(19.10.2008 GW) Sonntagfrüh am Sauerfeld - die rechte Fahrspur stadtauswärts ist abgesperrt. Ein riesiger mobiler Kran wird
aufgerichtet. Bis in eine Höhe von 80 m kann er Dinge heben. Doch so hoch hinaus muss es heute morgen nicht gehen. Das neue Kreuz der Kirche muss "nur" auf 54 m hinauf. Schon seit 7 Uhr brummt der Motor hörbar übers Sauerfeld. Bolzen werden eingeschlagen,der Kran wird vorbereitet. Für einige Anwohner ist die Nacht vorbei ... Pfarrer Johannes Broxtermann segnet zusammen mit einigen Frühaufstehern das Kreuz, das in zwei Stunden auf dem Turm befestigt sein wird. Dann beginnt die eigentliche Arbeit. Langsam dreht sich der Kran, der Haken wird am Kreuz befestigt und das Kreuz zuerst auf dem Transportwagen aufgestellt. Beängstigend pendelt es herum, droht vom LKW zu fallen. Aber die erfahrene Crew hat alles im Griff. Schließlich schwebt das 850 kg schwere Kupferkreuz über der Straße. Gott sei Dank ist kaum Wind zu spüren, zumindest nicht auf Staßenniveau. "Oben zieht es aber kräftiger", mein Klaus Goße, 2 Vorsitzender des Kirchenvorstands, der die Arbeiten schon seit Beginn begleitet. 9.45 Uhr. Der Transport nach oben ist scheinbar Routine. Mittendrin beginnen die Glocken zu läuten und scheinen die Arbeiten anzufeuern. Die Feinarbeit beginnt. Oben in 54 m Höhe muss der Schaft des Kreuzes in die Halterung eingefädelt werden. Nur ein Zentimeter Luft ist vorhanden. Langsam senkt sich das Kreuz. Mit Schlaufen wird das Kreuz gedreht und in die richtige Position gezogen. Von unten sieht man, wie die Schlaufen losgelassen werden und sich die Arbeiter am Kreuz wieder aufrichten - geschafft. Die Zuschauer am Sauerfeld applaudieren. Einige gehen in die Messe, andere mit frischen Brötchen nach Hause an den Frühstückstisch. Als die Messbesucher um 11 Uhr die Kirche verlassen, wird der Kran immer noch in kleinere Einheiten zerlegt. Es wird auch noch etwas Zeit brauchen, bis der Kran abfährt und der Verkehr wieder normal übers Sauerfeld fließen kann. Richtig sehen wird man das Kreuz aber erst, wenn das Gerüst wieder abgebaut ist. Das kann noch bis Weihnachten dauern. |
Der Kran wird aufgebaut
Es kann losgehen
Das Kreuz hängt am Kran
Über den Dächern von Lüdenscheid
Das Einfädeln beginnt
Nur noch wenige Momente...
.. unter den kritschen Blicken der Zuschauer |