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(15.11.09 GW) Freitagnachmittag ist viel los im Pfarrzentrum am Sauerfeld: Autos fahren vor, Kisten werden entladen. Im Pfarrsaal werden Tische gerückt und dekoriert. Denn am Wochenende findet wieder der Weihnachtsbasar statt und es braucht viel Zeit, die vielen selbstgemachten Handarbeiten in angemessener Weise zu präsentieren. Samstag um 10 Uhr werden die Pforten geöffnet. Den ganzen Tag über finden sich Besucher ein, um Tischdecken in Hardanger, Kreuzstich und Buntstickerei, dänische Stickereien, selbstgemachte Karten und Fensterbilder, Naturdekorationen, warme Socken und Handschuhe, Batik-Seidenschals und vieles andere mehr in Augenschein zu nehmen und als Weihnachtsgeschenk für sich oder ihre Lieben zu kaufen. Am Sonntagmorgen ist der Andrang noch größer, weil viele Kirchenbesucher vor oder nach der Messe einmal vorbeischauen und nach erfolgreichem Einkauf noch eine Tasse Kaffee trinken. "Unter wirtschaftlichen Gesichtpunkten müssten die Verkaufspreise erheblich höher sein," sagt die Organisatorin Frau Leyh. Aber die vielen Frauen, die den Basar mit ihren Handarbeiten unterstützen, betrachten die Arbeit als ihr Hobby. (Man hört auch von Männern, die im Keller mit ihre Laubsägen Holzdekorationen aussägen und bemalen.) Und so verlassen viele Besucher den Raum mit einer handgestickten Tischdecke zum Schnäppchenpreis. Als Sonntagmittag um 13 Uhr die Türen verschlossen werden, kann man in zufriedene Gesichter blicken. Der Auswand hat sich wieder einmal gelohnt, es bleibt genug in der Kasse übrig, um Kinder- und Jugendprojekte in der Gemeinde zu unterstützen. Und ab morgen geht es an die Vorbereitung des nächsten Basars: die Vorarbeiten für den Osterbasar am 13. und 14. März 2010 brauchen halt ihre Zeit ... |
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